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Das Land wird durch Ehrenamt getragen. Oft leise, oft im Hintergrund. Doch ohne dieses Engagement würde vieles nicht funktionieren.
Mit dem Reinhard-Höppner-Engagementpreis würdigen wir Menschen und Initiativen, die Verantwortung übernehmen – vor Ort. Vor Ort. Für andere. Für den Zusammenhalt in Sachsen-Anhalt.
Der Preis erinnert an Dr. Reinhard Höppner, der genau dafür stand: ein Gemeinwesen, das von Beteiligung lebt.
Es werden vier Auszeichnungen vergeben. Drei Preisträger:innen bestimmt eine Jury, eine vierte Auszeichnung wird per Online-Voting entschieden. Die Verleihung findet im Landtag statt. Der Preis wird seit 2018 gemeinsam von der SPD-Fraktion im Landtag und vom SPD-Landesverband Sachsen-Anhalt verliehen.
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Merseburg. Ein langer Tag mit vielen guten Debatten und klaren Entscheidungen liegt hinter uns.
Wir haben unser Programm für die Landtagswahl beschlossen. Einstimmig. Unser Grundgedanke: Das Leben im Land bezahlbar zu halten und den Alltag der Menschen konkret zu verbessern. Rund 100 Delegierte und weitere Gäste kamen am Samstag in der Domstadt zusammen.
Unser Spitzenkandidat Armin Willingmann hat den Ton gesetzt. Ruhig, klar und auf den Punkt gebracht: Entlastung bei Bildung und Betreuung, bessere Startbedingungen für junge Menschen, Unterstützung für Kommunen, Investitionen in Infrastruktur und gute Arbeit.
Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider war vor Ort. Seine Botschaft: Sachsen-Anhalt kann mehr, wenn wir es gemeinsam anpacken und die richtigen Prioritäten setzen.
Katrin Skirlo, DGB-Chefin Sachsen-Anhalts betonte in ihrem Grußwort, dass der Programmentwurf eine stark gewerkschaftliche Handschrift trägt.
Bei uns passen Programm und Spitzenkandidat zusammen. Wir sind geschlossen, konzentriert und haben einen klaren Blick nach vorn. So auch der Titel des Programms: „HERZ, HALTUNG und ZUVERSICHT“.

Am gestrigen Abend erreichte uns die Nachricht vom plötzlichen Tod von Rüdiger Erben. Für uns alle ist das unfassbar. Er wird uns in vielen Bereichen als Freund und Kollege fehlen. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seiner Mutter, seinen Söhnen und seinen Enkelkindern.
Rüdiger Erben hat über viele Jahre Verantwortung für Sachsen-Anhalt getragen. Als Landrat, als Innenstaatssekretär, als Abgeordneter im Landtag und als parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion. Diese Aufgaben prägten seinen Blick auf Politik. Er wusste, wie Staat funktioniert, wo Entscheidungen wirken und wo sie an Grenzen stoßen. Entsprechend klar und verlässlich war sein Handeln.
In der SPD-Fraktion war Rüdiger Erben eine prägende Persönlichkeit. Als parlamentarischer Geschäftsführer sorgte er für Struktur und Ordnung. Er hielt Dinge zusammen, ohne sie an sich zu ziehen. Viele Prozesse trugen seine Handschrift, ohne dass er sich selbst in den Vordergrund stellte.
Sein fachlicher Schwerpunkt lag auf der inneren Sicherheit. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Ehrenamt waren für ihn zentrale Säulen des Gemeinwesens. Er begegnete diesen Bereichen mit Respekt vor der täglichen Arbeit und mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein.
Als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Sachsen-Anhalt setzte er sich für Erinnerung und Verantwortung ein. Geschichte ernst zu nehmen war für ihn Teil politischer Haltung. Wir trauern um einen langjährigen Weggefährten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Stephan Scherf ist unser Landtagskandidat im Wahlkreie 37 – Halle III. Stephan ist .. Jahre alt und Polizeibeamter. Seit 2024 ist er sachkundiger Einwohner im Sportausschuss der Stadt Halle (Saale).

Katharina Kohl ist unsere Landtagskandidatin im Wahlkreis 28 – Bitterfeld-Wolfen. Katharina ist 33 Jahre alt und beruflich als Lehrerin an einer Schule tätig. Seit 2024 ist Katharina Mitglied im Hallenser Stadtrat. Zu ihrem Wahlkreis gehören die Städte Bitterfeld-Wolfen, Sandersdorf-Brehna und Zörbig.

Zum heute vorgestellten Sachsen-Anhalt-Monitor erklärt Armin Willingmann, Spitzenkandidat und stellvertretender Landesvorsitzender der SPD: „Der Sachsen-Anhalt-Monitor zeigt: Dieses Land hält Kurs. 64 Prozent der Menschen vertrauen der Landesregierung – deutlich mehr als der Bundesregierung. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines stabilen Vertrauens in eine Politik, die Verantwortung übernimmt, statt mit Parolen zu arbeiten.“
Weiter sagt Willingmann: „Sorgen macht mir jedoch, dass mehr als die Hälfte der Befragten Kompromisse in der Politik als ‚Verrat an Prinzipien‘ sieht. Das ist gefährlich, denn die Demokratie lebt vom Ausgleich, nicht vom Diktat. Kompromisse sind kein Zeichen von Schwäche, sondern der Kern politischer Stärke.“
Trotz schwieriger Zeiten zeige der Monitor eine Gesellschaft, die mehr Vernunft beweist, als es manche politische Debatte vermuten lässt. 70 Prozent erkennen den Klimawandel als Herausforderung an und sind bereit, ihre Lebensweise zu ändern. 87 Prozent lehnen die Vorstellung ab, Frauen sollten sich wieder auf traditionelle Rollen beschränken.
Auffällig sei zudem das Missverhältnis zwischen persönlicher und kollektiver Wahrnehmung: Während 60 Prozent ihre eigene Lage positiv bewerten, glauben nur 17 Prozent, dass es dem Land insgesamt gut geht. Willingmann: „Über Sachsen-Anhalt wird schlechter geredet, als es ist. Dabei liegen die Chancen auf der Hand – wirtschaftlich, sozial und ökologisch.“
Der Monitor zeige außerdem: Engagement stärke Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Erfreulich sei auch das anhaltend hohe Vertrauen in die Wissenschaft von 71 Prozent.
Sorgen bereitet der Befund, dass ein großer Teil der Befragten den Satz teilt, Ausländer würden den Sozialstaat ausnutzen. „Das Bild, das daraus entsteht, steht im starken Kontrast zur Realität in vielen Bereichen unseres Landes – ob in Pflege, Gesundheitswesen oder Produktion. Ohne Menschen mit Migrationsgeschichte wäre unser Alltag längst nicht mehr zu organisieren“, so Armin Willingmann. Der Monitor macht damit deutlich, wie wichtig es ist, über Fakten zu sprechen und nicht über Zerrbilder. Aufgabe demokratischer Politik bleibt es, Integration zu ermöglichen und Vertrauen zu stärken.
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