
AKTUELLES
PRESSE UND NEWS

Zum heute vorgestellten Sachsen-Anhalt-Monitor erklärt Armin Willingmann, Spitzenkandidat und stellvertretender Landesvorsitzender der SPD: „Der Sachsen-Anhalt-Monitor zeigt: Dieses Land hält Kurs. 64 Prozent der Menschen vertrauen der Landesregierung – deutlich mehr als der Bundesregierung. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines stabilen Vertrauens in eine Politik, die Verantwortung übernimmt, statt mit Parolen zu arbeiten.“
Weiter sagt Willingmann: „Sorgen macht mir jedoch, dass mehr als die Hälfte der Befragten Kompromisse in der Politik als ‚Verrat an Prinzipien‘ sieht. Das ist gefährlich, denn die Demokratie lebt vom Ausgleich, nicht vom Diktat. Kompromisse sind kein Zeichen von Schwäche, sondern der Kern politischer Stärke.“
Trotz schwieriger Zeiten zeige der Monitor eine Gesellschaft, die mehr Vernunft beweist, als es manche politische Debatte vermuten lässt. 70 Prozent erkennen den Klimawandel als Herausforderung an und sind bereit, ihre Lebensweise zu ändern. 87 Prozent lehnen die Vorstellung ab, Frauen sollten sich wieder auf traditionelle Rollen beschränken.
Auffällig sei zudem das Missverhältnis zwischen persönlicher und kollektiver Wahrnehmung: Während 60 Prozent ihre eigene Lage positiv bewerten, glauben nur 17 Prozent, dass es dem Land insgesamt gut geht. Willingmann: „Über Sachsen-Anhalt wird schlechter geredet, als es ist. Dabei liegen die Chancen auf der Hand – wirtschaftlich, sozial und ökologisch.“
Der Monitor zeige außerdem: Engagement stärke Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Erfreulich sei auch das anhaltend hohe Vertrauen in die Wissenschaft von 71 Prozent.
Sorgen bereitet der Befund, dass ein großer Teil der Befragten den Satz teilt, Ausländer würden den Sozialstaat ausnutzen. „Das Bild, das daraus entsteht, steht im starken Kontrast zur Realität in vielen Bereichen unseres Landes – ob in Pflege, Gesundheitswesen oder Produktion. Ohne Menschen mit Migrationsgeschichte wäre unser Alltag längst nicht mehr zu organisieren“, so Armin Willingmann. Der Monitor macht damit deutlich, wie wichtig es ist, über Fakten zu sprechen und nicht über Zerrbilder. Aufgabe demokratischer Politik bleibt es, Integration zu ermöglichen und Vertrauen zu stärken.

Am gestrigen Abend wurde im Landtag von Sachsen-Anhalt der Reinhard-Höppner-Engagementpreis 2025 verliehen. Der von der SPD-Landtagsfraktion und dem SPD-Landesverband ausgerichtete Preis würdigt Menschen und Projekte, die in ihrem Umfeld Verantwortung übernehmen und damit Zusammenhalt schaffen. Reinhard Höppner, der ehemalige Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, nach dem der Preis benannt ist, wäre am 02. Dezember 77 Jahre alt geworden. Die Auszeichnung wurde zum achten Mal vergeben.
In diesem Jahr zeigte sich erneut, wie vielfältig das Engagement in Sachsen-Anhalt ist – von Nachbarschaftsinitiativen über Bildungsprojekte bis hin zu langjähriger Selbsthilfe- und Sozialarbeit.
Den dritten Preis erhielt Ipse excitare e.V. aus Gardelegen-Ipse. Der Verein hat in einem Ort mit kaum vier Dutzend Einwohnern etwas geschaffen, das vielen Dörfern fehlt: einen sozialen Treffpunkt, an dem Kultur stattfindet, Gespräche entstehen und Menschen zusammenkommen. Dies ist nur möglich, weil jemand den Mut hatte, im wahrsten Sinne des Wortes „etwas anzuzünden“. Der Ansatz ist einfach: Wer Begegnung ermöglicht, stärkt ländliche Räume – nicht theoretisch, sondern ganz konkret.
Der zweite Preis würdigte das Umweltzentrum Ronney e.V., eine seit 1986 bestehende Einrichtung im Biosphärenreservat Mittelelbe. Die Engagierten dort machen sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt: Wie Natur funktioniert, wie Kreisläufe zusammenhängen und warum nachhaltiges Handeln nicht mit Belehrung beginnt, sondern mit Erfahrung. Streuobstwiesen, Auenflächen, ein Bienenhaus, ein Bauern- und ein Kräutergarten – die Anlage ist ein Lernort und kein Schaugelände. Dass das Zentrum trotz zeitweiser gefährdeter Finanzierung weitergemacht hat, zeigt die Beharrlichkeit, die für echte Umweltbildung nötig ist.
Den Publikumspreis erhielt die Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V. aus Stapelburg. Der Verein organisiert seit Jahren Hilfsgütertransporte nach Rumänien, unterstützt Kinder und Familien und baut Beziehungen auf, die über reine Sachspenden hinausgehen. Die große Beteiligung beim Online-Voting zeigt: Dieses Engagement hat viele Menschen erreicht.
Den ersten Preis erhielt das Projekt „Seelenpaten” des Trägerwerks Soziale Dienste Sachsen-Anhalt. Es begleitet Kinder psychisch erkrankter Eltern, eine Gruppe, die selten im Fokus steht, aber besondere Unterstützung benötigt. Die ehrenamtlichen Patinnen und Paten bieten den Kindern in Zeiten großer familiärer Belastungen Stabilität, Zeit und Verlässlichkeit.
Der Sonderpreis ging an Simone Pareigis aus Halle (Saale). Seit mehr als zwanzig Jahren engagiert sie sich in der Leukämie- und Lymphom-Selbsthilfe, begleitet Betroffene, organisiert Unterstützung, schreibt Informationsmaterialien und bringt als Patientenvertreterin ihre Erfahrung in Fachgremien ein. Ihr Einsatz in der Kältehilfe, im Behindertenbeirat und bei sozialen Initiativen zeugt von einer Haltung, die weit über einzelne Projekte hinausgeht. Die Auszeichnung würdigt ein Engagement, das nicht im Rampenlicht steht, sondern im verlässlichen Arbeiten über Jahrzehnte hinweg entsteht.
Für die musikalische Begleitung des Abends sorgten Mayla Flagmansky (Violine), Melissa Raab (Klavier) und Jan Sichting (Saxophon).
Der Preisabend machte deutlich, dass Engagement nicht durch Schlagwörter entsteht, sondern dort, wo Menschen beginnen, Verantwortung zu übernehmen. In Dörfern, in Städten, in Initiativen und in der Selbsthilfe. In dieser Vielfalt liegt die Stärke des Landes – und genau das wollte der Preis sichtbar machen.






Dieter Diederichs ist unser Landtagskandidat im Wahlkreis 1 – Salzwedel. Dieter ist 60 Jahre alt und LKW-Fahrer. Zu seinem Wahlkreis gehören die Stadt Arendsee (Altmark) und die Hansestadt Salzwedel sowie die Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf.

Skady Herkenrath ist unsere Landtagskandidatin im Wahlkreis 2 – Gardelegen-Klötze. Skady ist 27 Jahre alt und Studentin. Zu ihrem Wahlkreis gehören die Hansestadt Gardelegen sowie die Städte Kalbe (Milde), Klötze und Oebisfelde-Weferlingen.

Während die CDU über Zufall diskutiert, warten junge Menschen darauf, dass endlich jemand erklärt, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Wer die Wehrpflicht wieder einführen will, ohne zu wissen, wie sie funktionieren soll, drückt sich vor der Realität. Der Generalsekretär der SPD in Sachsen-Anhalt, Florian Fahrtmann, sagt dazu: „Wer nur die Pflicht ruft, aber keinen Plan hat, was sie leisten soll, betreibt Symbolpolitik und eben keine Sicherheitspolitik.“
Wenn jetzt ernsthaft darüber nachgedacht wird, junge Menschen per Los zur Musterung zu ziehen, betrifft das nicht nur Abiturientinnen und Abiturienten, sondern eine ganze Generation, die in den nächsten Jahren ins Berufsleben startet. Sie wollen wissen, wohin ihr Weg führt, ob in eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst. Wer Zukunft plant, braucht Verlässlichkeit. Eine Politik, die den Zufall zur Methode erhebt, entzieht jungen Menschen jedoch die Grundlage für ihre Entscheidungen.
Fahrtmann stellt klar: „Die Freiwilligkeit ist im Koalitionsvertrag vereinbart. Dabei sollte es bleiben. Welche Benefits haben junge Menschen in Deutschland eigentlich durch einen freiwilligen Dienst an der Waffe? Diese Debatte sollte das Parlament führen und Lösungen erarbeiten. Ein freiwilliger Wehrdienst fordert jungen Menschen etwas ab. Das darf auch entsprechend gewürdigt werden!“
„Freiwilligkeit ist kein Mangel, sondern ein Wert“, sagt Fahrtmann weiter. „Wer jungen Menschen etwas zutraut, stärkt nicht nur ihre Eigenverantwortung, sondern auch das Vertrauen in den Staat.“
Zum Abschluss betont er: „Junge Menschen verdienen Orientierung, keine politischen Spielchen. Wer Verantwortung will, muss sie auch übernehmen und nicht nur fordern.“

Die SPD Sachsen-Anhalt kritisiert die Ankündigung der AfD, das vom Bund bereitgestellte Sondervermögen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro für Sachsen-Anhalt zurückweisen zu wollen, scharf.
Armin Willingmann, stellvertretender SPD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026, erklärte dazu anlässlich des heutigen Beschlusses der Landesregierung zur Verwendung des Sondervermögens Infrastruktur durch die Ministerien: „Die AfD redet unser Land nicht mehr nur schlecht, sie setzt inzwischen alles daran, positive Entwicklungen zu verhindern. Wer 2,6 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes ausschlägt, schadet Sachsen-Anhalt und zwar bewusst. Klar ist: Der AfD geht es um Macht, nicht um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger.“
Das Sondervermögen sei ein zentraler Baustein, um die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur des Landes zu stärken. „Mit dem Geld wird ein über viele Jahre aufgebauter Investitionsstau aufgelöst. Das geht nicht mit Umschichtungen im Haushalt oder einfachen Konsolidierungsnahmen. Dafür brauchte es dieser beherzten Maßnahme des Bundes unter der neuen schwarz-roten Bundesregierung. Es geht um Schulen, Krankenhäuser, Verkehr, Energie, Kommunen und Wissenschaft. Diese Mittel sichern Zukunft, Beschäftigung und Lebensqualität bei uns in Sachsen-Anhalt. Sie abzulehnen, ist verantwortungslos und spricht ebenso für fehlende Erfahrung wie weitreichende Konzeptlosigkeit“, betonte Willingmann weiter.
Die SPD erinnert daran, dass die Initiative zu einem Sondervermögen auf den von der damaligen Bundesregierung unter Olaf Scholz angestoßenen Fonds zurückgeht. Dieser soll gezielt Investitionsstaus in den Ländern abbauen. „Wir brauchen keine Blockade-Hinweise von der AfD und keinen Streit innerhalb der Koalition. Wir brauchen Einigkeit, um das Geld sinnvoll und zügig einzusetzen. Wer das negiert, will schlicht weiter Zustände beklagen und Defizite herbeireden, ohne sich um echte Lösungen zu bemühen.“
In Sachsen-Anhalt sind Petra Grimm-Benne und Armin Willingmann für die Ministerien für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt verantwortlich – beides wichtige Schlüsselressorts, wenn es um eine gute Entwicklung des Landes geht. So sollen allein 30 Millionen Euro kurzfristig in Krankenhäuser investiert werden, weitere 30 Millionen Euro in Pflegeeinrichtungen. Für die Wissenschaftslandschaft sind rund 60 Millionen Euro vorgesehen, für den Umweltbereich, insbesondere für modernes Wassermanagement, rund 30 Millionen Euro.
Die geplanten Investitionen versprechen, nicht nur bestehende Herausforderungen in diesen Bereichen wirksam anzugehen, sondern auch innovative Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Debatte wird deutlich, wie entscheidend eine zukunftsorientierte Infrastruktur für das gesamte Bundesland ist. Abschließend sagt Willingmann: „Dieses Geld gehört in unsere Infrastruktur, nicht in ideologische Schubladen. Sachsen-Anhalt bremst sich nicht selbst aus.“
VERANSTALTUNGEN
TERMINE
Im Rosenwinkel 18, Halberstadt, 38820
Rathausplatz 1, Gardelegen, 39638
Lindenring 36, Naumburg, 06618